| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| Anschlussdurchmesser: | 89 mm (3,5"), 95 mm (3,75") |
| Herstellergarantie: | 5 Jahre |
| Artikelgewicht: | 1,30 kg |
Zyklonfilter Topspin mit 89/95 mm Anschluss und 242 mm Außendurchmesser
Zwanzig Kilometer Schotter, vier Fahrzeuge hintereinander, kein Seitenwind: Wer im Konvoi fährt, verbringt Stunden in der Staubfahne des Vordermanns. Die Luft, die der Motor dabei ansaugt, ist die schmutzigste der Etappe – und der Serienluftfilter nimmt sie ohne Vorstufe auf. Dieser Zyklonfilter der Topspin-Baureihe schiebt sich als Fliehkraftstufe davor und arbeitet dann am stärksten, wenn die Partikeldichte am höchsten ist.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Über 99 % der Partikel ab 20 µm werden abgeschieden; auf den gesamten Schmutzeintrag bezogen sind es bis zu 85 % nach ISO 5011/SAE J726.
- 5,7 bis 12,7 m³/min: Der Durchflussbereich passt zu mittleren und großen Motorisierungen von Geländewagen, Pickups und Expeditionsmobilen.
- Anschluss 89 und 95 mm: Auf 3,75 Zoll wird direkt verschellt, für 3,5 Zoll liegt ein Adapter bei.
- Ohne Sammelbehälter: Der abgeschiedene Staub verlässt das Gehäuse selbsttätig – wartungsarm auch auf langen Etappen.
- 1,3 kg Gewicht: Geringe Zusatzlast, denn der Zyklonfilter sitzt oben auf dem Ansaugschnorchel.
Rotation im Gehäuse: so arbeitet der Zyklonfilter
Die angesaugte Luft tritt tangential ein und wird in eine schnelle Kreisbewegung gezwungen. Alles mit größerer Masse als die Luft selbst – Sandkörner, Erdpartikel, Samen, Insekten, grobe Tropfen – folgt der Kurve nicht, wandert an die Gehäusewand und wird ausgetragen. Weil kein Filtermedium durchströmt wird, ändert sich der Strömungswiderstand über die Zeit nicht.
Reisepraxis: Filterwechsel dort, wo es Ersatz gibt
Auf langen Reisen ist der Serienluftfilter weniger ein Kosten- als ein Beschaffungsthema: Eine passende Filternummer in Marokko, Island oder Zentralasien kurzfristig zu bekommen, ist selten eine Frage von Stunden. Wer den Grobstaub vorher abscheidet, verschiebt den fälligen Wechsel näher an die Regionen mit Teilehandel. Als Ersatz für den Serienluftfilter ist der Zyklonfilter ausdrücklich nicht gedacht.
Technische Daten
| Bauart | Zyklonfilter Topspin |
|---|---|
| Anschlussdurchmesser | 89 mm (3,5 Zoll, mit Adapter) und 95 mm (3,75 Zoll) |
| Außendurchmesser | 242 mm |
| Bauhöhe | 238 mm |
| Luftdurchsatz | 5,7–12,7 m³/min |
| Vorfiltereffizienz | bis zu 85 % des gesamten Schmutzeintrags (ISO 5011/SAE J726); über 99 % der Partikel ab 20 µm |
| Gewicht | 1,3 kg |
| Herstellergarantie | 5 Jahre |
| Hersteller | Donaldson |
| HAN | H002426 |
Der Vorabscheider sitzt anstelle des Schnorchelkopfs auf dem Anschluss und wird verschellt; die Karosserie bleibt unberührt.
Häufige Fragen zum Topspin mit 89/95 mm Anschluss
Sichtbehälter oder Topspin – welche Bauart ist die richtige?
Dieser Zyklonfilter trägt den Staub selbsttätig aus; es gibt nichts zu entleeren und nichts zu vergessen. Eine Ausführung mit Sichtbehälter sammelt den Staub stattdessen sichtbar und macht die Wirkung nach jeder Piste unmittelbar anschaulich, verlangt dafür aber die regelmäßige Sichtkontrolle. Wer wochenlang autark unterwegs ist und Wartungspunkte reduzieren will, fährt mit dem selbstaustragenden Prinzip meist entspannter.
Wie wird der Anschluss auf 3,5 oder 3,75 Zoll hergestellt?
Auf einem Stutzen mit 95 mm Außendurchmesser sitzt der Zyklonfilter direkt und wird mit einer Schlauchschelle gesichert. Für 89 mm liegt ein Adapter bei. Entscheidend ist der Außendurchmesser des Anschlusses am Ansaugschnorchel, nicht der Innendurchmesser des Schlauchs – ein kurzer Messvorgang vor der Bestellung schafft Klarheit.
Wie funktioniert die Zyklonabscheidung im Detail?
Im Gehäuse rotiert die Ansaugluft. Partikel mit größerer Masse werden durch die Fliehkraft nach außen getragen und verlassen den Luftstrom, während die leichtere Luft mittig weiterzieht. Der Effekt braucht weder Strom noch Elektronik und entsteht allein aus der Strömungsführung. Mit steigendem Durchsatz nimmt die Rotationsgeschwindigkeit zu – die Abscheidung arbeitet gerade unter Last kräftig.
Reicht der Ansaugschnorchel allein gegen Staub?
Der Schnorchel verlegt den Ansaugpunkt auf Dachhöhe, wo die Luft deutlich sauberer ist als im Radhaus. Was dort oben noch in der Luft hängt – im Konvoi ist das reichlich –, wird trotzdem angesaugt. Der Zyklonfilter setzt genau hier an und nimmt den Grobanteil heraus. Beide Stufen ergänzen sich, und der Schnorchel ist zugleich die technische Voraussetzung, weil er den zylindrischen Anschluss für den Zyklonfilter bereitstellt.
Diese Seite wurde das letzte Mal am 10.08.2026 aktualisiert
Donaldson Company, Inc., Interleuvenlaan 1, 3001 Leuven, Belgien, https://www.donaldson.com
